Gemeinsam mit dem rund 450 Meter langen Mikrotunnel unter der Donau, der die Versorgungsinfrastruktur von Korneuburg und Klosterneuburg verbindet, spielt das Kraftwerksareal Korneuburg eine große Rolle in der regionalen Energieversorgung.
Schon heute beliefern wir unsere Kundinnen und Kunden vom Standort aus mit wertvoller, nachhaltiger Naturwärme. Dabei kommt im Sommer unsere neue Donauwärmepumpe zum Einsatz, die das Temperaturniveau des Donau-Wassers für die Wärmeproduktion nutzt und damit wertvolle Biomasse für den Winter einspart. In der kalten Jahreszeit wird das Naturwärmenetz aus unserem modernen Biomasseheizwerk versorgt.
Um den Standort auch in Zukunft für die erneuerbare Energieproduktion optimal nutzen zu können, sind wir laufend dabei, nicht mehr benötigte Teile des ehemaligen Kraftwerkes rückzubauen.
Aktuell beschäftigen wir uns mit dem geplanten Rückbau des Öl-Kesselhauses und des markanten weithin sichtbaren Kamins. Diese beiden Kraftwerksteile sollen im Jahr 2027 im Rahmen eines Spreng-Abbruchs abgebaut werden.
Das Abbaukonzept wird Anfang 2026 mit allen Stakeholdern abgestimmt – allen voran mit ASFINAG, ÖBB, den Standort- und Nachbar-Gemeinden, den zuständigen Behörden und selbstverständlich auch mit den Anrainerinnen und Anrainern. Auch Infoveranstaltungen sind geplant.